EJSF
Tanz Signale

Tanz-Signale 2015

benannt nach dem Walzer op. 218 von Johann Strauss (Vater)
schon zum zwölften Mal in Folge!

Thema:

Johann Strauss (Sohn) und seine Librettisten
Die Wiener Operette – Ausdruck eines neuen Lebensgefühls an der Wende zum 20. Jahrhundert
75. Todestag von Victor Léon (1858 – 1940)

Donnerstag, 12. März 2015, 19.00 Uhr

Wiener Vorlesung

Wiener Rathaus, Festsaal, Wien 1, Lichtenfelsgasse 2, Feststiege I

Johann Strauss (Sohn) und seine Librettisten

Vorträge:

Hans-Dieter Roser (Wien):
Spielen und Anspielen. Überlegungen zu den Operettenlibretti von Johann Strauss (Sohn)

Marion Linhardt (Bayreuth):
Diva versus Komiker. Johann Strauss (Sohn) und seine frühen Operetten zwischen Marie Geistinger und Alexander Girardi

Anschließend Podiumsgespräch mit
Marion Linhardt, Hans-Dieter Roser, Norbert Rubey

Künstlerisches Programm aus „Die Fledermaus“ von Johann Strauss (Sohn):

Agnes Palmisano, Rosalinde
Wolfgang Böck, Frosch
Das Wiener Gemüths-Ensemble
(Peter Uhler, Violine; Monika Uhler, Violine; Nikolai Tunkowitsch, Viola; Cornelia Burghardt; Violoncello; Harald Jäch, Kontrabass)

.) „Glücklich ist, wer vergisst“, Polka Mazurka, op. 368
.) Rosalinde, „Klänge meiner Heimat …“ (Nr. 10, Neuer Csárdás)
.) Rosalinde, „Champagner hat's verschuldet …“ (Nr. 16, Finale III)
.) Szene des Frosch (3. Akt).)
.) Tik-Tak, Polka schnell, op. 365

Resümee
Eduard Strauss

Moderation
Mirjam Jessa

Symposium

Freitag 13. März bis Samstag 14. Marz 2015
Großer Hörsaal des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Wien
Universitätscampus Altes AKH, Hof IX, Eingang: Wien 9, Garnisongasse 13

In Kooperation mit
dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien,
der Wienbibliothek im Rathaus.

Eintritt an beiden Tagen frei

Freitag, 13. März 2015, 14.00 Uhr

14.00 Eröffnung:
Michele Calella (Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien)
Eduard Strauss (Wiener Institut für Strauss-Forschung)
Norbert Rubey (Wienbibliothek im Rathaus, MA 9)

Moderation: Michele Calella (Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien)

14.30 Herbert Zeman (Wien): "Wiener Blut - eig´ner Saft, voller Kraft, voller Gluth" - Lebensgefühl und literarische Gestaltung der Altwiener Operette

15.00 Kaffee zur Begrüßung

15.30 Pierre Genée (Wien): Die Libretti von Richard Genée
16.00 Ingomar Rainer (Wien): Librettisten-Werkstatt – Der unbekannte Koautor Camillo Walzel

16.30 Kaffee-Pause

17.00 Barbara Denscher (Wien): „Das hervorragendste aller Bücher in der Neuzeit." Victor Léon – Leben und Werk
17.30 Marie-Theres Arnbom (Wien): Kein Phönix aus der Asche – Der Ursprung von Victor Léons Talent

Buchpräsentation

Freitag 13. März 2015, 19.00 Uhr

Musiksammlung der Wienbibliothek, Wien 1, Bartensteingasse 9 / 1. Stock

Pierre Genée: Richard Genée und die Wiener Operette. „Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.“ Löcker Verlag, Wien 2014.

„Der Komponist, Librettist und Bühnenautor Richard Genée (1823 – 1895) gilt heute als Motor beziehungsweise Mitbegründer der Wiener Operette.“ (Volker Klotz)

Dr. Pierre Genée (Ururenkel von Richard Genée)
Dr. Alexander Lellek (Löcker Verlag, Wien)
Norbert Rubey (Wienbibliothek im Rathaus, Musiksammlung)

Gedanken des Autors zum Buch, auszugsweise Lesung, Kompositionen von Richard Genée.

Eintritt frei

Samstag, 14. März 2015, 09.30 Uhr

(Fortsetzung des Symposiums, Ort wie am Vortag)

Moderation: Eduard Strauss (Wiener Institut für Strauss-Forschung)

09.30 Norbert Rubey (Wien): Strauss / Léon, „Simplicius“ – ein Versuch zur Reform der Operette
10.00 Thomas Aigner (Wien): Die vergebene Chance – Max Kalbeck als Librettist von Johann Strauss (Sohn)

10.30 Kaffee-Pause

11.00 Marion Linhardt (Bayreuth): Johann Strauss’ moderne „Journalisten-Operetten“ („Fürstin Ninetta“, „Waldmeister“)
11.30 Norbert Linke (Duisburg / Essen): Musikalische Entwicklungen in der Operette im Zusammenhang mit der Libretto-gemäßen Einbindung neuer Tänze

12.00 Brötchen-Pause

Moderation: Norbert Rubey (Wienbibliothek im Rathaus)

Durch die kurzfristige Absage von Wolfgang Dosch ergibt sich eine zeitliche Änderung für die Referate am 14. 3. nachmittags.
Sie verschieben sich um ½ Stunde!

13.00 Johannes Leopold Mayer (Wien): Der Dompfaff, das entschwund’ne Glück und die Moral –
Wunsch- und Sehnsuchtsbilder in Operetten des Johann Strauss (Sohn)
13.30 Isabella Sommer (Wien): „Es war einmal …“ – Victor Léons „Wiener Blut“-Geschichte und Anmerkungen zum „Wiener Kongress“-Sujet

14.00 Kaffee-Pause

14.30 Kevin Clarke (Berlin / Amsterdam): „Wiener Blut“ – eine explosive Gender-Komödie ums Triebleben aller Beteiligten
15.00 Wolfgang Stanicek (Wien): Librettisten und das Urheberrecht von den Anfängen bis heute
15.30 Eduard Strauss/Norbert Rubey (Wien): Zusammenfassung und Ausblick

16.00 Brötchen-Pause

17.00 Akademische Enquete mit Ingomar Rainer, dem Ensemble „Studio da camera“ und Thomas Strauss (Moderation und Rezitation)
Musik und Texte aus und nach den Bühnenwerken von Johann Strauss (Sohn)

am Ort des Symposiums, Eintritt frei

18.30 Ende des Symposiums

Sonntag, 15. März 2015, 11.00 Uhr

Heuriger Hengl-Haselbrunner, Wien 19, Iglasseegasse 10

„… nach Motiven der Operette …“

Matinee der Neuen Wiener Concert Schrammeln
(Peter Uhler, Violine; Johannes Dickbauer, Violine; Helmut Stippich, Chromatische Knopfharmonika; Peter Havlicek, Kontragitarre)

Eintritt EUR 15,00, Reservierung empfohlen
Tel.: 01/ 320 33 30, www.hengl-haselbrunner.at

Sonntag, 15. März 2015, 18.00 Uhr

Wien 9, Müllnergasse 3/7-9 (Eingang ebenerdig von der Straßenseite aus)

Pre-Opening des neuen
„Museums der Johann Strauss Dynastie“

einer Einrichtung des Kulturvereins Wiener Blut

Helmut Reichenauer: Vorstellung des Museums

Susanne Strauss: Impulsreferat zum 180. Geburtstag von Eduard Strauss I (1835-1916)
Die Leiden des Eduard Strauss I. Sein medizinisches Rezeptbuch aus historisch-pharmazeutischer Sicht

Die Strauss-Welt grüßt Wien

Anmeldung bitte bis spätestens 12. 3. 2015 unter strauss.museum@chello.at , oder +43/1/925 95 63 (AB)


Mit freundlicher Unterstützung der Wissenschafts- und Forschungsförderung der Stadt Wien, MA 7,
in Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien,
der Wienbibliothek im Rathaus, MA 9,
dem Kulturverein Wiener Blut,
den Neuen Wiener Concert Schrammeln,
dem Heurigen Hengl-Haselbrunner.