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  • Neue Wiener Forschungsplattform zu Strauss und Unterhaltungsmusik des 19. Jahrhunderts
    von Dr. Eduard Strauss
    30. April 2026

    Bürgermeister Michael Ludwig, Kultur- und Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler und Vertreter*innen der beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen stellten in einer Pressekonferenz am 29.4.2026 die neue Wiener Forschungsplattform zu Strauss und Unterhaltungsmusik des 19. Jahrhunderts vor.

    Mit dieser Forschungsplattform führt die Stadt Wien Forschung, künstlerische Expertise und Quellenarbeit zusammen. Gemeinsam mit der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), der Universität Wien, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und dem Wiener Institut für Strauss-Forschung schafft sie eine kooperative Struktur für Forschung, Nachwuchsförderung und etabliert die Stadt als internationalen Standort für Strauss-Forschung.

    Ziel ist es, Wiens einzigartiges Erbe rund um Strauss sowie die Wiener Operetten-, Tanz- und Unterhaltungsmusik des 19. Jahrhunderts wissenschaftlich zu erschließen und dieses Themenfeld für eine neue Generation von Wissenschaftler*innen zu öffnen.

     

    Ab Herbst 2026 startet die Plattform zunächst mit vier explorativen Forschungsstipendien mit einer Laufzeit von sechs bis zwölf Monaten und einer Dotierung von jeweils 20.000 Euro. Damit werden erste inhaltliche Schwerpunkte gesetzt und neue Perspektiven für die wissenschaftliche Auseinandersetzung eröffnet. Zugleich schafft die Stadt Wien damit gezielte Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs und stärkt die Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen.

    Ab Herbst 2027 soll eine gemeinsame Forschungsgruppe folgen. Sie soll die Plattform dauerhaft verankern, gemeinsame Forschungsprojekte vorantreiben und die Sichtbarkeit des Forschungsstandorts weiter erhöhen. So entsteht schrittweise eine dauerhafte Struktur für Strauss- und Unterhaltungsmusikforschung in Wien.

    Siehe:

    Von einem starken Jubiläumsjahr in die Zukunft: Wien startet Forschungsplattform zu Strauss und Unterhaltungsmusik des 19. Jahrhunderts – Presse-Service

    Das WISF ist in der „Steuerungsgruppe“, im „Advisory Board“ als Quellen- Archiv- und Transferpartner, als Materialbasis zur „wissenschaftlichen Qualitätssicherung“ und Kooperationspartner bei Projekten gedacht.

    Wir begrüßen, dass sich so gewichtige Institutionen der Strauss- und Unterhaltungsmusik des 19. Jahrhunderts, diesem für Wien und darüber hinaus so bedeutenden Forschungsfeld widmen und es wissenschaftlich erschließen. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit diesen renommierten Partner*innen sowie auf die inspirierenden und spannenden Projekte der jungen Generation.

    Rathaus Wien Presestelle